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01.06.2017

BuchMarkt Interview
Brandneuer THEMA-Neuerscheinungsdienst

Moritz Hodde über den neuen THEMA-basierten Neuerscheinungsdienst, den ergänzenden Fachliteratur-Novitätenservice, VLB-TIX und die redaktionellen Leistungen von NEWBOOKS im Kontext der neuen Marketing-Klassifikation THEMA.

 

BuchMarkt: Sie bieten dem Buchhandel einen Novitätendienst für das Endkundengeschäft an. Was ist das Besondere daran? 

Moritz Hodde: Das Besondere an diesem Novitätendienst ist, dass er sich der neuen Marketing-Klassifikation THEMA für die interessenspezifische Ausspielung von Novitäten bedient und vor allem automatisch an Endkunden versendet wird. Unsere Branche, sowohl Buchhandlungen als auch Verlage, benötigen solche Tools, um besser mit Kunden kommunizieren zu können.

THEMA - was heißt das?

Vereinfacht gesagt handelt es sich um eine wesentliche, das Buchmarketing in den Fokus nehmende Erweiterung der bisherigen Warengruppensystematik. Kunden werden nur Titel aus deren bevorzugten Themengebieten zur Bestellung empfohlen. Diese Verbesserung war nur möglich, indem die neue Marketing-Klassifikation THEMA so feingliedrig wie möglich ausgearbeitet wurde. So kann man neuerdings zum Beispiel einen regelmäßigen, automatisch erzeugten Neuerscheinungsdienst zum Thema „Schnorcheln“ zustellen – mit direkter Bestellmöglichkeit und ohne manuellen Aufwand seitens der Buchhandlung.

Wer sorgt denn für die Qualität der THEMA-Klassifikationen?

Wir sind nicht nur ein Softwarehaus, das Entwicklungen wie VLB-TIX umgesetzt hat, sondern wir verfügen auch über eine eigene Katalogredaktion. Diese Redaktion unterstützt viele Verlage darin, ihre Backlist - und fortlaufend auch die Novitäten - mit den neuen THEMA-Klassifikationen und den für den VLB-Goldstatus wichtigen Schlagworten anzureichern, auch in Bereichen wie Belletristik, Regionaltitel, Sport, Hobbies, Reiseführer, Kochbücher etc. Wir stellen also für einen Gutteil der Titeldaten, die über den Novitätendienst versandt wird, gleichzeitig auch die Qualität der THEMA-Klassifikationen sicher.

Worin liegt der Unterschied zwischen VLB-TIX und dem neuen Novitätendienst?

Die beiden Systeme kommen in der Ebene der Profilierungsmöglichkeiten zusammen. Verkürzt gesagt: So wie die Buchhandlung „gespeicherte Suchen“ in ihrem Einkaufssystem ausführt, so kann sie jetzt auch ihre Endkunden präzise zu den Themen informieren, für die der Kunde sich originär interessiert. Dies geschieht entweder über einen Registrierungsdialog auf der Website des Kunden oder als Service seitens der Buchhandlung; der Buchhändler nimmt so etwa im Verlaufe eines Kundengesprächs im Ladengeschäft oder am Telefon die Profildaten auf – das Einverständnis des Kunden natürlich vorausgesetzt.

Wird der Buchhändler nicht überfordert? Jetzt muss er sich mit VLB-TIX und Ihrem Neuerscheinungsdienst auseinandersetzen.

Die Einführung von VLB-TIX ist weitaus komplexer, da hier zum einen ein völlig neuartiges digitales Einkaufstool mit vielen Funktionen zur Verfügung steht und zum anderen der Einkauf ja häufig noch auf die altgekannte Weise, also auf Basis von Printvorschauen, erledigt wird. Dies für sich genommen ist eine unvermeidliche Doppelbelastung, die aber erhebliche Effizienzsteigerung bei erfolgreich geänderter Arbeitsweise verspricht. Wittwer zum Beispiel hat dieses Potential für sich erkannt und setzt voll auf diesen Change Prozess im Einkauf. Beim Neuerscheinungsdienst hingegen lehnt sich der Händler entspannt zurück. Die Novitäten werden automatisch, entsprechend den THEMA-Kategorien, die im Profil eines Kunden hinterlegt ist, in seinem Corporate Design versandt. Und er profitiert von den Bestellungen, die aus dem Novitätendienst direkt an seinen Warenkorb übergeben werden.

Wozu braucht es zum jetzigen Zeitpunkt einen neuen Neuerscheinungsdienst?

Der Bedarf ist tatsächlich groß: Im Buchhandel haben wir es ja im Interbranchenvergleich mit der größten Anzahl an Artikeln und einer sehr spezifischen Form von Produktmetadaten zu tun. Und Softwarelösungen wie der neue, THEMA-Novitätendienst „moderieren“ den buchhändlerischen Umgang mit den großen bibliographischen Datenbanken.

Hört sich komfortabel an

Und ist es auch. Jeder Kunde kann seine bevorzugte Datenquelle nutzen: Das VLB, die NEWBOOKS-Datenbank, auf Wunsch natürlich auch weitere lizenzierte Kataloge oder eigene Datenbanken. Natürlich bieten wir neben der Profilierung nach THEMA auch unsere auf Fachliteratur zugeschnittene NEWBOOKS-Klassifikation an. Vielen Buchhandlungen mit Rechnungskundenanteil kommt das entgegen. Darüber hinaus ist der Neuerscheinungsdienst leicht zu einem anspruchsvollen Online-Auftritt ausbaubar, denn Suchergebnisliste, Detailanzeige und Warenkorb sind Teil des Systems.

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